An den Grenzen menschlichen Wissens by Alois Reutterer

By Alois Reutterer

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Survivre aux crises

289pages. poche. Broché.

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Die genetische Information ist aber sicher einer Entwicklung im Sinne einer Erhöhung der Komplexität unterlegen. Sie war nicht von Anfang an für alle Organismen fix und fertig vorhanden, womöglich noch direkt „aus außerkosmischem Bereich“, wie dies S (1971) mutmaßt. Bereits in der ersten Zelle, so meint er, sei die von Gott persönlich codierte Information für alle denkbaren Lebewesen, wenn auch nur latent, 38 vorhanden gewesen. Ähnlich wie ein Computer ohne Programmierung nicht funktionieren könne, wäre auch Leben nicht existent ohne den geistigen „Schöpfungsplan für alle Lebensformen“.

Diese „Anagenese“ ist nicht durch gerichtete Mutationen zu erklären, sondern durch gerichtete Selektion (Orthoselektion) im Sinne einer Auslese durch Umweltfaktoren, aber auch einer Binnenselektion auf der Ebene der Gene. Denn: „Selektion durch das Außenmilieu kann erst einsetzen, wenn die betreffende Struktur oder Funktion bereits entstanden ist. Sie kann nicht deren Ursache sein. Das Genom kontrolliert sich selbst und läßt nur (zufällige) Veränderungen 40 bestehen, die es aufgrund seiner Gesamtkonstitution verträgt.

Die physikalischen Gesetze gelten auch im Bereich des Biologischen, doch ist es technisch unmöglich und wäre höchst unpraktisch, die eorie der lebenden Systeme aus einer physikalischen Atomtheorie abzuleiten. Die hochgradige Kompliziertheit der Organismen läßt eigene Methoden als angemessen erscheinen. Die biologische Aussage „Das Pferd trabt“ läßt sich vielleicht, aber sehr umständlich als Reaktion zahlreicher Moleküle chemisch beschreiben, eine umfassende Darstellung auf der Ebene der Physik wäre jedoch 31 hoffnungslos verwirrend.

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